Frau

Nadine Heydemann

Prüfungsabteilung FB 09

Rothenbaumchaussee 67/69

26. August 2004

Geschäftsz.: 311/U 458.09-? (3)

Tel. 040-428 38-4405 Fax 040-428 38-2364

E-Mail: baerbel.ruehlemann-heister@verw.uni-hamburg.de

Sehr geehrte Frau Heydemann,

zu Ihrer Anfrage bzgl. der Kandidatin Frau xxxxxxxxxxxxx teile ich Ihnen folgendes mit:

Frau xxxxxxx hat in Sommersemester 1987 ihr Magisterstudium in Ethnologie aufgenommen. Obwohl Frau xxxxxx schon so lange studiert, gilt für sie inzwischen die Ordnung für die Magisterprüfung (unter Einschluss der Baccalaureatsprüfung) des Fachbereichs Kulturgeschichte und Kulturkunde vom 25. Oktober 2000 und 11. April 2001 (s. § 39 MPO). Gemäß § 30 Absatz 3 MPO werden Prüfungen in einem Nebenfach oder in einem zweiten Hauptfach, die einer anderen Prüfungsordnung zugeordnet sind, nach deren jeweiligen Bestimmungen durchgeführt. Die Form der Nebenfachprüfung ergibt sich für den vorliegenden Fall nicht aus der Ordnung für die Magisterprüfung des Fachbereichs Erziehungswissenschaft vom 10. Juli 1985, da diese diesbezüglich nur das Hauptfachstudium Erziehungswissenschaft regelt. Insoweit sind die Fachbereichsratsbeschlüsse des Fachbereichs 06 zu den Prüfungsanforderungen für Erziehungswissenschaft als Nebenfach heranzuziehen. Der neuere Beschluss vom 12.05.1999, zuletzt geändert am 15.09.1999, der eine Klausur und eine mündliche Prüfung vorsieht, gilt für Studierende, die ihr Studium nach diesem Zeitpunkt aufgenommen haben. Frau xxxxxx hat ihr Studium aber vorher aufgenommen, so dass der vorherige Beschluss auf sie Anwendung findet. Nach dem Beschluss des Fachbereichsrates vom 22. Juni 1983 und vom 6. Juli 1983 wird gemäß Nummer 1 des Merkblatts von Frau Stiebeling die Nebenfachprüfung in Erziehungswissenschaft als mündliche Prüfung von dreißig Minuten Dauer durch einen Hochschullehrer des Fachbereichs Erziehungswissenschaft abgenommen.

Da wir in den Magisterstudiengängen zu den Nebenfächern grundsätzlich nicht zulassen (anders als bei den Lehramtsstudiengängen und einigen Ausnahmen), haben wir in den meisten Fällen auch keine förmlichen Nebenfachordnungen sondern – wie vorliegend – entsprechende Fachbereichsratsbeschlüsse.

Im Ergebnis schließe ich mich somit der von Frau Prof. Lohmann erteilten Bescheinigung vom 31.03.2004 an.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Bärbel Rühlemann-Heister