JBGD

 

Dr. Uta Lohmann

Judaistin, Mitherausgeberin der Schriftenreihe
Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland (JBGD)

Kontakt:

Universität Hamburg
Fakultät IV
FB Erziehungswissenschaft 1
Von-Melle-Park 8
20146 Hamburg

Publikationen - Übersetzungen - Transkriptionen
Vorträge - Lebenslauf

Bibliographie zum Antisemitismus. Die Bestände der Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung (Sachregister, mit Lucie Renner und Martina Strehlen). Berlin 1993.

"Daß die Kinder aller Confessionen sich kennen, ertragen und lieben lernen". Die jüdische Freischule in Berlin zwischen 1778 und 1825 (mit Peter Dietrich). In: Ingrid Lohmann/ Wolfram Weiße (Hg.): Dialog zwischen den Kulturen. Erziehungshistorische und religionspädagogische Gesichtspunkte interkultureller Bildung. Münster 1994, S. 37-47. URL: http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Inst01/Projekt/JF/ilutpet.htm

"Auf der Organisation ruht die Zukunft des Handwerks". The History and Activities of Jewish Artisans in Berlin. In: Leo Baeck Institute Year Book XLI (1996), S. 115-139.

"Eine bis ans Lächerliche gränzende Ungereimtheit". Zum Wandel pädagogischer Konzepte am Beispiel der Berliner jüdischen Freischule (1778-1825). In: Michael Erbe/ Wilhelm Kreutz (Hg.): Wandlungsprozesse im Judentum durch die Aufklärung. Vortragstexte des DFG-Gruppenprojekts. Typoskript, Mannheim (1998), S. 93-105.

Chevrat Chinuch Nearim. Die jüdische Freischule in Berlin (1778-1825) im Umfeld preußischer Bildungspolitik und jüdischer Kultusreform. Eine Quellensammlung, 2 Teile (herausgegeben mit Ingrid Lohmann). Münster u.a. 2001 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 1).

"Kenntnisse, welche der künftige Staatsbürger bedarf". David Friedländers Gutachten zur Etablierung moderner jüdischer Schulen in Südpreußen. In: Michael Brocke/ Aubrey Pomerance/ Andrea Schatz (Hg.): Neuer Anbruch. Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur (minima judaica 1). Berlin 2001, S. 97-112.

Die jüdische Freischule in Berlin im Spiegel ihrer Programmschriften (1803-1826). Preußische Regierung, bürgerliche Öffentlichkeit und jüdische Gemeinde als Adressaten - vor und hinter den Kulissen (mit Ingrid Lohmann). In: Arno Herzig/ Hans Otto Horch/ Robert Jütte (Hg.): Judentum und Aufklärung. Jüdisches Selbstverständnis in der bürgerlichen Öffentlichkeit. Göttingen 2002, S. 66-90.

Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (herausgegeben mit Britta L. Behm und Ingrid Lohmann). Münster u.a. 2002 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 5).

"Auf den Namen einer Bürgerschule Ansprüche machen" - Religionsunterricht und staatliche Klassifizierung der Berliner Freischule. In: Behm/ Lohmann/ Lohmann (Hg.): Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Münster u.a. 2002, S. 137-165.

‚Interkulturalität' in der Bildungskonzeption David Friedländers. In: Britta L. Behm/ Uta Lohmann/ Ingrid Lohmann (Hg.): Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform. Münster u.a. 2002 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 5), S. 291-306.

"Lerne Vernunft!" Jüdische Erziehungsprogramme zwischen Tradition und Modernisierung. Quellentexte aus der Zeit der Haskala, 1760-1811 (hrsg. mit Ingrid Lohmann). Münster u.a. 2005 (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland 6).

"Bücher für billige Preise zu haben". Die Orientalische Buchdruckerei - eine Initiative der Berliner Haskala. URL: http://www.steinheim-institut.org/haskala/haskala-katalog/start.htm, Tagungen (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Universität Duisburg-Essen, 2005).

Chevrat Chinuch Nearim - The Berlin Jüdische Freischule between Mascilic Aims, State Requirements and Bourgeois Demands. Ramat-Gan, Israel 2006 (Braun Lectures in the History of the Jews in Prussia 13).

"Sustenance for the Learned Soul": The History of the Oriental Printing Press at the Publishing House of the Jewish Free School in Berlin. In: Leo Baeck Institute Year Book LI (2006), S. 11-40.

"Ein ganz neues Feld der Erkenntniß" - David Friedländer zur Bedeutung der Ästhetik für die Bibelexegese der Haskala. In: Trumah 16 (2006): Haskala im 18. Jahrhundert. Heidelberg 2007, S. 49-71.

Aus einer kulturellen Revolution geboren: Die Republik der Maskilim als säkulare Alternative zur rabbinischen Elite (Rezension). In: Judaica, 64. Jahrgang, Heft 2/3 (Juni/September 2008), S. 211-216.

Kurzbiographie ‚David Friedländer'. In: Haskala.net, Forum der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam. URL: http://www.haskala.net/autoren/friedlaender01/Biographie.html (2009).

David Friedländers Freundschaften im Königreich Sachsen: Zum Entstehungskontext seiner späten apologetischen Schriften. In: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 17/2 (2007). Tübingen 2010, S. 519-546.

David Friedländer, Isaak Abraham Euchel und die Gebeteübersetzungen in ihrem bildungshistorischen Kontext. In: Marion Aptroot, Andreas Kennecke, Christoph Schulte (Hg.): Isaac Euchel. Der Kulturrevolutionär der jüdischen Aufklärung. Hannover 2010, S. 105-133.

David Friedländers Freundschaft mit dem Kreis der Berliner Mittwochsgesellschaft und seine ‚Aufklärung über Juden'. In: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien, Bd. 4. Hannover 2011, S. 94-133.

David Friedländer und Moses Mendelssohn: Eine Freundschaft zwischen äußeren Erwartungen und innerer Überzeugung. Zur Frage von Nachfolgerschaft, Vorbildlichkeit und Bildungsideal. In: Mendelssohn Studien 17 (2011), 71-98.

David Friedländer. Ausgewählte Werke. Herausgegeben und eingeleitet von Uta Lohmann. Böhlau: Köln, Weimar, Wien 2013.
        Rezensiert von Dorothea M. Salzer in ParDes. Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien 20 (2014), S. 162-167; von Kathrin Wittler in Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 12/2014, S. 1042-1045.

David Friedländer. Reformpolitik im Zeichen von Aufklärung und Emanzipation – Kontexte des preußischen Judenedikts vom 11. März 1812 (Dissertation). Wehrhahn: Hannover 2013.
      Rezensiert von Tobias Schenk in Sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 14 (2014) 5, von Dorothea M. Salzer in ParDes. Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien 20 (2014), S. 162-167; von Kathrin Wittler in Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 12/2014, S. 1042-1045, von Matthias Wolfes in Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung 1/2015, von Cord-Friedrich Berghahn in: Germanisch-Romanische Monatsschrift, Neue Folge Band 66/2 (2016), S. 263-265.

Lessings Einfluss auf David Friedländer – Ideengeschichtliche Hintergründe des Sendschreibens an Propst Teller (1799). In: Dirk Niefanger, Gunnar Och, Birka Siwczyk (Hrsg.): Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 18. und 19. Jahrhundert. Hildesheim u.a. 2015, S. 87-112.

"Welche überschwängliche Eitelkeit, welcher gränzenlose Selbstdünkel". David Friedländers Sendschreiben an Propst Teller (1799) - eine Entgegnung auf religionsphilosophische Abwertungen des Judentums. In: Berliner Aufklärung. Kulturwissenschaftliche Studien, Band 5, Hannover 2013, S. 163-190.

"Dieser alte Rheinwein mundet nur noch, wie die Philosophie, unseren Veteranen, die von den Realitäten einen anschaulichen Begriff haben" - David Friedländer und die Berliner Aufklärung, in: Andreas Lehnardt (Hrsg.): Wein und Judentum (Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne, Band 2). Berlin: Neofelis Verlag 2014, S. 207-228.

Das bürgerliche Leben als humanistisches Kunstwerk. Reflexionen zum universal-ästhetischem Selbst- und Gesellschaftsbild des jüdischen Kaufmanns David Friedländer und zur Ikonographie der Haskala. In: Trumah. Zeitschrift der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg 22 (2012): Ikonisierungsprozesse jüdischer Selbstwahrnehmung. Heidelberg 2014, S. 39-68.

"Niemand verdirbt die Bedeutung mehr, als einer, der wörtlich übersetzt". Das ,deutsche Original' von Divre schalom we-emet: Kontextualisierung und Transkulturation der Übersetzung David Friedländers. In: Naphtali Herz Wessely - Worte des Friedens und der Wahrheit. Dokumente einer Kontroverse über Erziehung in der europäischen Spätaufklärung. Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Ingrid Lohmann, mitherausgegeben von Rainer Wenzel und Uta Lohmann. Aus dem Hebräischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Rainer Wenzel (Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Band 8). Münster, New York 2014, S. 59-73.

Chevrat Chinuch Ne'arim (Gesellschaft für Knabenerziehung). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 811-820.

Chavurat Mazdiqej haRabim (Vereinigung der Gerechten für die Vielen). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 820-827.

Chevrat Schocharej haTov wehaTuschija (Gesellschaft der Beförderer des Edlen und Guten). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 827-837.

Chevrat Marpe laNefesch (Gesellschaft für Seelenheilung). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 844-849.

Chevrat Ohavej Laschon Ivrit (Gesellschaft Hebräischer Litteraturfreunde). In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften, 1786-1815. Berlin, München, Boston 2015, S. 857-863.

Sokrates und Mendelssohn – Zur Bedeutung der Zwillings-Metapher im Bildungskonzept von David Friedländer und Jeremias Heinemann. In: U. Schneider, H. Völkening, D. Vorpahl (Hrsg.): Biographie – Allegorie – Ideologie. Die Darstellung der Geschwisterbeziehung als soziokulturelles Ideal- und Spiegelbild. Frankfurt/ Main u.a. 2015, S. 280-301.

David Friedländers Rede an den Skeptiker oder Über den Bildungswert der Religion in aufgeklärten Zeiten. In: Aspekte des Religiösen (Jahrbuch Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, 2. Jahrgang), hrsg. von Rainer Kampling, Alice Buschmeier, Sara Han und David Jünger. Berlin 2015, S. 29-45.

"Dem Wahrheitsforscher zur Belehrung". Die Herausgaben von Moses Mendelssohns Ha-nefesh (1787) und Phädon (1814-1821) durch David Friedländer: Kontexte, Adressaten, Intentionen. In: Mendelssohn-Studien 19 (2015), S. 45-77.

Kommentar zu David Friedländer [Geschichte der Verfolgung der Juden im 19ten Jahrhundert durch Schriftsteller (1820)]. In: Birgit Erdle, Werner Konitzer (Hrsg.): Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition (1781-1931). Campus Verlag: Frankfurt am Main, New York 2015, S. 97-107.

„Uns wird gewiß immer unvergeßlich bleiben, wie er bildend auf uns beide eingewirkt hat“ – David Friedländer als ideeller Vater der Brüder Humboldt? In: Miriam Gillis-Carlebach, George Yaakov Kohler und Ingrid Lohmann (Hrsg.): „Horchet, ihr Söhne, der Moral des Vaters, und höret zu, um Weisheit zu erkennen“ (Sprüche 4,1). Die Zehnte Joseph Carlebach-Konferenz: Väter und Vaterfiguren in jüdischer Geschichte, Religion und Kultur (Publications of the Joseph Carlebach Institute). München und Hamburg 2016, S. 51-70.

„edle Frauen, zärtliche Gattinnen, verständige Mütter und kluge Hauswirtinnen“ – zum Weiblichkeitsideal der Berliner Haskala. In: Hannah Lotte Lund, Ulrike Schneider, Ulrike Wels (Hrsg.): Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764-1847). Göttingen 2017, S. 71-86.

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Übersetzungen / Transkripte aus dem Hebräischen, Jiddischen oder Jüdisch-Deutschen

Isaac A. Euchel: Sefat Emet (Königsberg 1781). Übersetzung in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 29, S. 157-162.

Naphtali Herz Wessely: Rav tuv le-vejt Jisrael (Berlin 1782). Auszug. Übersetzung in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 34, S. 189-191.

Isaac Daniel Itzig/ David Friedländer: Nachricht von dem gegenwärtigen Zustand, bisherigen Fortgang, und eigentlichen Endzweck der Freyschule (Berlin 1783). Transkript in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 49, S. 206-208.

Preisausschreiben der Freischuldirektion (Berlin 1783). Transkript in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 50, S. 209.

Isaac M. Satanow: Pinqas u-chetav ha-dat (Berlin 1785). Übersetzung in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 77, S. 255-259.

David Friedländer: Vorerinnerung zu: Gebete der Juden auf das ganze Jahr (Berlin 1786). Transkript in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 84, S. 267-270.

David Friedländer: Schreiben an meine Mitbrüder in Deutschland (Berlin 1788). Transkript in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 90, S. 278-292.

Ankündigung zu den Kupferstichen in Ha-Measef (Berlin 1789). Übersetzung in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 94, S. 302.

Stellungnahmen zu Aron Wolfssohns Schulbuch Abtalion von David Friedländer (Berlin 1790) und Isaac A. Euchel (Berlin 1790). Transkripte in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 98 und 99, S. 305-306.

Naumann Simonsohn: Vorwort zu: Ejin Mishpat (Berlin 1796). Transkript in: Chevrat Chinuch Nearim, Münster 2001, Dok. 104, S. 328-329.

Ernst A. Simon: Der pädagogische Philanthropinismus und die jüdische Erziehung (New York 1953). Übersetzung in: Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform, Münster 2002, S. 13-65.

Josef Maarsen: Titelblatt und Vorrede zu: Hanoch la-na'ar (Amsterdam 1764). Übersetzung in: Lerne Vernunft! Münster 2005, S. 185-186.

Joel Bril Löwe: ‚Vorrede' zu: Amudej ha-lashon (Berlin 1794). Transkript in: Lerne Vernunft! Münster 2005, S. 206-209.

Moses Levi: Sefer jesod hinuch ne'arim / Gründliche Anweisung für die Jugend (Leipzig 1799). Transkript in: Lerne Vernunft! Münster 2005, S. 220-226.

Schalom Kohen: Torat lashon ivrit / Hebräische Sprachlehre (Berlin 1802). Transkript in: Lerne Vernunft! Münster 2005, S. 228-229.

Sefer Gidul Banim (London 1771). Transkript in: Lerne Vernunft! Münster u.a. 2005, S. 233-245.

Herz Homberg: ‚Einleitung' zu: Imrej Shefer (Wien 1808). Transkript (mit Rainer Wenzel) in: Lerne Vernunft! Münster 2005, S. 465-468.

Jüdische Erziehung um 1800 - Ein historisches Beispiel interkultureller Erziehung? Vortrag (mit Britta L. Behm) am 26. November 1996 im Rahmen der Ringvorlesung ‚Interkulturelle Bildung' an der Universität Hamburg.

Wandel pädagogischer Konzepte am Beispiel der Berliner jüdischen Freischule. Vortrag am 29. Mai 1997 auf dem Symposion der DFG-Projektgruppe ‚Wandlungsprozesse im Judentum durch Aufklärung - Interaktionen, Strukturen, Manifestationen' an der Universität Potsdam
und am 3. Juni 1997 im Rahmen des Workshops ‚Die jüdische Freischule in Berlin (1778-1825) und ihr zeitgenössischer Kontext. Analysen, Interpretationen, Kontroversen' an der Universität Hamburg.

David Friedländers Gutachten "über die zweckmäßigste Einrichtung jüdischer Schulen in Südpreußen", 1800. Vortrag am 26. November 1997 auf dem Steinheim-Kolloquium ‚Junge Judaistinnen zur deutsch-jüdischen Kultur und Geschichte' in der katholischen Akademie Mülheim/ Ruhr.

Die orientalische Buchdruckerei der jüdischen Freischule in Berlin (1784-1818) im Kontext der jüdischen Aufklärung. Vortrag am 19. März 1998 auf dem 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg; Arbeitsgruppe: Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland - Forschungsvorhaben und Ergebnisse.

Die Orientalische Buchdruckerey der Jüdischen Freyschule Berlin. Vortrag am 2. Juni 1999 auf dem Studientag ‚Doppelte Sprachbürgerschaft. Sprache und Sprachlosigkeit der jüdischen Aufklärer' des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Gerhard-Mercator-Universität - Gesamthochschule Duisburg.

Das Forschungsprojekt zur "Berliner jüdischen Freischule" in Hamburg: Über die Quellensammlung CCN und die Freischule als Projekt der Haskala. Englischer Vortrag am 9. April 2000 im am ‚Braun-Lehrstuhl für die Geschichte der Juden in Preußen' an der Bar-Ilan University Ramat Gan, Israel veranstalteten Workshop ‚New Approches and Insights in the Haskalah Research of the 1990s'.

Euchel, Friedländer und die Gebetbuchübersetzungen von 1786. Vortrag am 17. Oktober 2006 auf der internationalen Tagung zum 250. Geburtstag Isaac A. Euchels ‚Vom Nutzen der Aufklärung oder: Woß tut me damit. Isaak Euchel (1756-1804), die jüdische und die deutsche Aufklärung' am ‚Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien' der Universität Potsdam.

Der Maskil David Friedländer (1750-1834): Zu seiner Biographie und seinem neuhumanistischen Bildungskonzept. Vortrag am 1. Juni 2008 im Rahmen der Vortragsreihe ‚Der große Wandel - Repräsentanten der Haskala in Deutschland um 1800' des Jüdischen Salons am Grindel im Café Leonar (Hamburg)
und am 27. Januar 2009 im Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.

David Friedländers Religionsbegriff und sein Sendschreiben an Propst Teller (1799). Ideengeschichtliche und historische Hintergründe. Vortrag am 18. Februar 2011 auf der Tagung ‚Lessing und das Judentum im Zeitalter der Aufklärung' der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption in Kamenz im Rahmen der 48. Kamenzer Lessingtage.

„Über mehrere wichtige Punkte des Lebens und der Gesellschaft führte er uns früh auf die richtigen Ansichten“ – David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch. Vortrag am 7. November 2011 im Montagsklub des Projekts ‚Berliner Klassik’ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

„Dieser alte Rheinwein mundet nur noch, wie die Philosophie, unseren Veteranen, die von den Realitäten einen anschaulichen Begriff haben“ – David Friedländer (1750-1834) und die Berliner Aufklärung. Vortrag am 6. September 2012 auf dem Internationalen Symposium „Judentum und Wein – Wine and Judaism“ an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Sokrates und Mendelssohn – Wahrheit und Schönheit. Zwillingsmetaphorik bei David Friedländer. Vortrag am 26. September 2013 auf der interdisziplinären Fachtagung „Biographie – Allegorie – Ideologie. Die Darstellung der Geschwisterbeziehung als soziokulturelles Ideal- und Spiegelbild“ an der Universität Potsdam.

Die Bibelübersetzungen der Berliner Haskala nach 1786. Vortrag am 8. Mai 2014 auf dem Workshop „Poesien des Altertums. Antikenpluralisierung und Gattungssystem im 18. Jahrhundert“ des SFB 644: Transformationen der Antike, an der Humboldt-Universität zu Berlin.

David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch. Vortrag am 10. Mai 2014 anlässlich der Präsentation des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg bei der "Langen Nacht der Wissenschaften" im Foyer des Grimm-Zentrums, Berlin.

„Ein wechselseitiger Tausch der Ideen“. Johann Gottfried Schadow und die Familie Friedländer. Vortrag am 16. Mai 2014 auf der Tagung „Europäisch-klassizistisch oder preußisch-universalistisch? Neue Denkbilder aus Anlass des 250. Geburtstags von Johann Gottfried Schadow“ im Märkischen Museum, Berlin.

„Uns wird gewiß immer unvergeßlich bleiben, wie er bildend auf uns beide eingewirkt hat“. David Friedländer als ideeller Vater der Brüder Humboldt? Vortrag im Rahmen der Zehnten Carlebach-Konferenz, Hamburg, 2.-5. Mai 2015.

"edle Frauen, zärtliche Gattinnen, verständige Mütter und kluge Hauswirtinnen. Erste Schritte und Konzepte zur Reform jüdischer Frauenbildung und Mädchenerziehung zur Zeit der Berliner Haskala. Vortrag, Interdisziplinäre Fachtagung: Die Kommunikations-, Wissens- und Handlungsräume der Henriette Herz (1764-1847), Potsdam und Berlin, 21.-23. Juni 2015.

David Friedländers soziale Interaktion mit Berliner Gelehrten, Künstlern und Staatsmännern. Vortrag auf der internationalen Konferenz „Jüdische und christliche Berliner Intellektuelle um 1800: Freundschaften, Partnerschaften, Feindschaften“. Jüdisches Museum Berlin, 6.-8. April 2016.

„Dieses allgemein einzuführende Schulbuch muss für uns von einem außerordentlichen Nutzen seyn“ – Von den Bildungsentwürfen zur Buchproduktion der Berliner Haskala. Vortrag am 23. Juni 2016 auf der Tagung der Sigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien „Wie aus Kindern Juden werden: Religiöse Erziehung im Kontext von Haskala und Emanzipation“. Religionswissenschaftliches Seminar der Universität Zürich, 22.-23. Juni 2016.

»Zur Rolle der hebräischen Bibel im Bildungskonzept der Berliner Aufklärung«, Fachtagung »Deutsch-jüdische Bibelexegese: Theologische Perspektiven«, Abraham Geiger Kolleg, Universität Potsdam, 26.-27. September 2016.

„in die Zeiten der Vorwelt hineinzaubern" – Vom Auffinden des reinen Geistes biblischer Poesie. David Friedländer zur Übersetzung des Tanach“. Vortrag auf der interdisziplinären Tagung „Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen (1790-1820)“ des Interdisziplinären Zentrums für Pietismusforschung in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie sowie dem Seminar für Jüdische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Franckesche Stiftungen zu Halle, Historisches Waisenhaus, 17.-20. Mai 2017.

"Modernisierungsprogrammatischer Kontext und Übersetzungsmethode der 'Bibel der Berliner Haskala'". Vortrag am 19. September 2017 auf dem 33. Deutschen Orientalistentag, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Lebenslauf

geboren und aufgewachsen in Baden-Württemberg, lebt in Hamburg

Studium der Judaistik und Germanistik an der Albert Ludwigs Universität Freiburg, der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität Jerusalem

Magister Artium in den Fächern Judaistik und Germanistik 1991 (Freie Universität Berlin)

1992-93 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung (Technische Universität Berlin)

1993-97 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt Jüdische Dialogkultur und das Problem der Interkulturalität. Historische Rekonstruktion am Beispiel der jüdischen Freischule in Berlin (Universität Hamburg)

Seit 2001 Mitherausgeberin der Schriftenreihe Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland

Promotion an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen mit der Dissertation David Friedländers Reformpolitik im Zeichen von Aufklärung und Emanzipation der Juden in Preußen (2012)

seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt David Friedländer und Wilhelm von Humboldt im Gespräch. Zur Wechselwirkung zwischen jüdischer Aufklärung (Haskala) und Neuhumanismus, FB Erziehungswissenschaft 1: Erziehungs- und bildungswissenschaftliche Grundlagenforschung, Universität Hamburg