Zum InhaltsbeginnZur Startseite

Arbeitsstelle Interkulturelle Bildung

Arbeitsstelle Interkulturelle Bildung / Intercultural Studies 

an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft
 

Postanschrift
Von Melle Park 8
20146 Hamburg

Sitz:
Alsterterrasse 1
20354 Hamburg

Sekretariat: Raum 507
Beata Ptak
 

Telefon: +49 (0)40 42838-5979 oder - 3398
Fax: 42838-4298
Email: EW1.interkultur.epb@uni-hamburg.de
 

Aktuell: 

 

 

Leitung & Sprecherrat
 

Prof. Dr. Ingrid Gogolin  -  Prof. Dr. Ursula Neumann

Mitglieder:

Sabine Bühler-Otten - Dr. Inge Büchner - Prof. Dr. Helene Decke-Cornill - Prof. Dr. Inci Dirim - Dr. Sara Fürstenau - Prof. Dr. Ingrid Gogolin - Prof. Dr. Tilman Grammes - Dr. Ursula Günther - Prof. Dr. Wilfried Hartmann - Dr. Meike Heckt - Prof. Dr. Rainer Kokemohr - Prof. Dr. Hans-Christoph Koller - Prof. Dr. Gordon Mitchell - Prof. Dr. Ingrid Lohmann - Prof. Dr. Meinert Meyer - Prof. Dr. Ursula Neumann - Dr. Heike Niedrig - Prof. Dr. Lutz Reuter - Prof. Dr. Helmut Richter - Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Universität zu Köln - Prof. Dr. Knut Schwippert -Dr. Louis Henri Seukwa - Dr. Krassimir Stojanow - Prof. Dr. Wolfram Weiße

Aktuelle Information:

Forschungsprojeke im Forschungsschwerpunkt "Interkuluturelle Bildung"

Hinweis auf die Online-Zeitschrift
International Journal Of Bilingual Education And Bilingualism.

Am 1. September 2004 startete das fünfjährige Modellprogramm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - FÖRMIG" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK).

Das Portal für Zuwanderung und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg dient
der Information von Zuwanderern und Multiplikatoren in der Integrationsarbeit.

Adressbuch: Willkommen in Hamburg. Integrationsangebote für Zuwanderer - Behörden, Institutionen, Vereine

Verein für frühe Mehrsprachigkeit an Kindertageseinrichtungen und Schulen e.V.

 


Selbstverständnis und Aufgaben der Arbeitsstelle

Die Ausdifferenzierung der Gesellschaft in kultureller, sprachlicher und sozialer Hinsicht stellt eine Grundbedingung von Bildungsprozessen dar, die in der erziehungswissenschaftlichen Forschung und in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen zunehmend an Relevanz gewinnt. Die Arbeitsstelle wird dazu beitragen, die Thematik interkultureller Bildung sowohl in der Forschung als auch in der Nachwuchsförderung und der Ausbildung am Fachbereich Erziehungswissenschaft besser zu verankern. Dazu gehört es, zu verdeutlichen, daß interkulturelle Bildung nicht allein die Erziehungs- und Bildungsprozesse von Menschen in multikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaften mit den damit verbundenen pädagogischen, politischen und sozialen Konzepten bearbeitet. Vielmehr soll mit der interkulturellen Perspektive eine Kritik der Erziehungswissenschaft geleistet werden, die die pädagogische Theoriebildung, Empirie und Geschichtsschreibung einschließt.

Die Arbeitstelle soll Ansätze Interkultureller Bildung am Fachbereich Erziehungswissenschaft stärken, die die wissenschaftliche Grundlegung interkultureller Bildung in diesem Sinne vorantreiben; sie soll die Kooperation in der Lehre unterstützen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Ihre Einrichtung soll insbesondere den Vorschlag der externen Strukturberatung der Universität Hamburg umsetzen helfen, im Feld interkultureller Studien einen Forschungs- und Lehrschwerpunkt am Fachbereich Erziehungswissenschaft noch weiter auszubauen. Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag zur Profilbildung der Universität Hamburg, indem die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Personen und Einrichtungen anderer Fachbereiche gesucht wird. Die Arbeitsstelle dient ferner der Unterstützung von internationaler Kooperation in Forschung und Lehre. 

Die Aufgaben im einzelnen

  1. Forschung
    Am Fachbereich bestehen mehrere Forschungsgruppen, die zum Teil durch die Unterstützung mit Drittmitteln an gemeinsamen Projekten arbeiten. Diese und weitere Forschungsvorhaben sollen gefördert werden, insbesondere durch methodische und inhaltliche Kooperation der Arbeitsstellenmitglieder. Neben der gegenseitigen Beratung bei der Einwerbung von Forschungsfinanzierung sollen durch gemeinsame Mittelakquirierung (DFG, und andere externe Drittmittelgeber, aber auch universitätsinterne Fördermöglichkeiten) die Chancen auf den Gewinn von (Geld- und anderen) Mitteln erhöht sowie eine längerfristige Planung erleichtert werden. Die Vorstellung und Diskussion der Projekte und Projektplanungen bei Forschungskolloquien dient - über die Forschungsförderung hinaus - der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.>
  2. Nachwuchsförderung
    Die Mitglieder der Arbeitsstelle sind von der sachlichen Notwendigkeit überzeugt, die wissenschaftliche Qualifikation für das Gebiet der »interkulturellen Bildung« weiter zu verbreiten. Dazu kann die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs ganz besonders beitragen. Daher werden sich die Mitglieder der Arbeitsstelle um die Unterstützung von Diplom- bzw. Magisterarbeiten sowie die Förderung von Promotionen und Habilitationen auf Stellen für wissenschaftlichen Nachwuchs (Wiss. Mitarbeiter/-innen bzw. C1) besonders bemühen. Die Einbindung von Nachwuchskräften in die Arbeitsstelle wird nicht zuletzt deren Chance auf spätere Einmündung in Stellen im universitären Bereich sowie in pädagogische Leitungsfunktionen verbessern, da ein Nachweis von Qualifikation und Erfahrung im Gebiet »interkulturelle Bildung« gewonnen werden kann.

    Die Arbeitsstelle soll Nachwuchsförderung vor allem fördern durch

    • kooperative Betreuung von Dissertationen
    • Unterstützung der Einwerbung von Drittmittelstellen
    • regelmäßige Forschungswerkstätten, kooperativ betreut von Mitgliedern der Arbeitsstelle
  3. Lehre
    Die formale Struktur der div. Prüfungsordnungen (Diplom, Magister, Lehrämter) überläßt den Studierenden eine weitgehende Freiheit in der inhaltlichen Füllung dieser Anforderungen. Sie stehen damit einerseits vor dem Problem der Orientierung in der Fülle der Lehrveranstaltungen des Fachbereichs und benötigen dabei auch Hilfe; sie haben aber andererseits so die Möglichkeit einer Profilbildung während ihres Studiums. Es soll ihnen durch die Koordination der Veranstaltungsangebote von Mitgliedern der Arbeitsstelle eine nützliche Orientierungshilfe gegeben werden.

Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Arbeitstelle, auch in der Gestaltung des Lehrangebots innovativ zu wirken, damit sie ihrem fachlichen Anspruch gerecht werden kann, Verschiedenheit zu thematisieren und ein Selbstverständnis von Mehrsprachigkeit zu fördern. Dies soll insbesondere erreicht werden durch

  • gegenseitige Information und Absprache über das Lehrangebot sowie die Gestaltung eines speziellen kommentierten Vorlesungsverzeichnisses mit ergänzenden, für Studierende orientierenden Informationen
  • das Bemühen um Innovation in hochschuldidaktischer Hinsicht
  • das Bemühen um Innovation in inhaltlicher Hinsicht; so sollen beispielsweise Anstrengungen unternommen werden, ein Lehrangebot zur Didaktik der Einwanderersprachen anzubieten sowie die interkulturelle Dimension in den Fächern und den Fachdidaktiken zu stärken
  • gemeinsame Veranstaltungen der Mitglieder, z.B. regelmäßige Ringvorlesungen und die Organisation von Gastvorträgen
  • ständige Revision einer Liste von Grundlagenliteratur zur »interkulturellen Bildung« für die Hand der Studierenden
  • Förderung von Austauschprogrammen mit Studierenden aus dem Ausland. Im akademischen Jahr 1997 wurde beispielsweise ein Studierendenaustausch mit Izmir (in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau) organisiert; ferner findet ein Austausch mit Studierenden des Deutschen als Zweitsprache aus Ungarn statt.

Die Arbeitsstelle wird sich ferner an der Entwicklung internationaler Kooperationssysteme in der Lehre (z.B. European Credit Transfer System) beteiligen.

Die Struktur der Arbeitsstelle

  1. Sprecherrat
    Der Sprecherrat wird auf drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus drei Personen. Sie übernehmen im turnusmäßigen Wechsel für je ein Jahr den Vorsitz.
    Der Sprecherrat hat drei Ressorts:A: Forschung; Nachwuchsförderung; Vertretung nach außen
    B: Finanzen; Organisation nach innen
    C: Lehre
     
  2. Mitgliedschaft
    Mitglieder der Arbeitsstelle sind Personen, die im Feld interkultureller Bildung wissenschaftlich tätig sind. Dies können sein:
    (a) hauptamtlich Lehrende des Fachbereichs für die Zeit ihrer Tätigkeit, (b) Lehrbeauftragte für die Zeit ihrer Tätigkeit. Andere Personen oder Institutionen können Fördermitglieder ohne Stimmrecht sein. Die Mitgliedschaft wird durch begründeten Antrag und Kooption erreicht. Über die Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Erforderlich sind zwei vorschlagende Mitglieder.
  3. Mitgliederversammlung
    Der Sprecherrat lädt einmal pro Semester zu einer Mitgliederversammlung ein. Diese berät über das Arbeitsprogramm der Arbeitsstelle; sie entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder mit einfacher Mehrheit der Anwesenden; sie wählt den Sprecherrat mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.

Präsentation und Information

Die Arbeitsstelle soll ihre Aktivitäten durch Informationen in Fachbereich und Universität bekanntmachen. Sie soll ferner durch geeignete Öffentlichkeitsarbeit in der Hamburger Öffentlichkeit und bei anderen einschlägigen Arbeits- oder Forschungsstellen bekanntgemacht werden. Sie soll schließlich durch Beratungsangebote an Schulen und pädagogische Einrichtungen präsent sein. Über die Aktivitäten der Arbeitsstelle werden auch wissenschaftliche Fachvereinigungen (z.B. die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) informiert.

 

Forschungsprojeke im Forschungsschwerpunkt "Interkuluturelle Bildung"

 

MitarbeiterInnen


Professorinnen und Professoren
  • Prof. Dr. Drorit Lengyel
    Postanschrift: Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg; Besucheradresse: Alsterterrasse 1, 20354 Hamburg - Raum: 506
    Telefon: Sekretariat : 040 428 38 - 5979


Akademisches Personal
mobiles Personalverzeichnis | Sitemap | Entwicklerblog | Fehlermeldung | Barrierefreiheit | Impressum |Anmeldung | nach oben