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Dr. (Junior-Prof.) Anja Tervooren

Juniorprofessorin an der Universität  Hamburg „Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Bildung und Kultur“

Aktuelle Projekte:

- Bildung und Lebensalter. Theorie, Methodologie und Studien ethnographischer   
Bildungsforschung in früher Kindheit und Jugend (Habilitationsprojekt)

- Kinder unterschiedlicher Milieus zwischen Familie und Schule (Forschungsprojekt in   
Vorbereitung)

- Barrierefreiheit in Museen und Bibliotheken. Disability Studies, Planung und Praxis  
(Publikationsprojekt in Kooperation mit Dr. Jürgen Weber (Klassik Stiftung Weimar) und dem 
Deutschen Hygiene Museum Dresden

Lebenslauf

Juni 2009 Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache der Universitätsgesellschaft Hamburg
 
Seit 10/2007 Juniorprofessorin an der Universität Hamburg „Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von Bildung und Kultur“
 
2/2006- 10/2009 Mitglied des DFG-Projekts Kinderkörper in der Praxis. Eine Ethnographie der Prozessierung von Entwicklungsnormen in kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen und Schuleingangsuntersuchungen, Leitung Prof. Dr. Helga Kelle, später assoziiertes Mitglied
 
Seit 4/2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Schwerpunkt Kindheitsforschung und assoziiertes Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen“, Unterprojekt Lernen mit dem Körper. Außerschulische Bildungsprozesse von Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft
 
01-04/2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich „Anthropologie und Erziehung“ an der Freien Universität Berlin; Mitarbeit im Forschungsprojekt „Die Hervorbringung von Lernkulturen in Ritualen und Ritualisierungen“ des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen“, Leitung Prof. Dr. Christoph Wulf, Unterprojekt Lernen mit dem Körper. Außerschulische Bildungsprozesse von Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft
 
2002 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, Teilprojekt „Die Hervorbringung des Sozialen in Ritualen und Ritualisierungen. Mimesis, praktisches Wissen und soziales Handeln“, Leitung Prof. Dr. Christoph Wulf, Unterprojekt Hybride Kulturen. Jugend und Religion
2001/2002 Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Konzeption und Organisation der internationalen Konferenz PhantomSchmerz. Debatten um den (im-) perfekten Menschen im 20. Jahrhundert des Deutschen Hygiene-Museums Dresden und der Aktion Mensch zur Begleitung der gleichnamigen Ausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin
 
1999 - 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, Teilprojekt „Die Hervorbringung von Lernkulturen in Ritualen und Ritualisierungen“, Unterprojekt Rituale in Kindheit und Jugend
 
11-12/1999 Forschungsstipendium des DAAD an der Northern Michigan University (USA) zum Thema „Disability Studies“
 

Publikationen

Buchveröffentlichungen:
 

  • Ganz normale Kinder. Heterogenität und Standardisierung kindlicher Entwicklung (Hrsg. mit Helga Kelle). Weinheim/München: Juventa (Reihe Kindheiten) 2008 
     
  • Lernkulturen im Umbruch. Rituelle Praktiken in Schule, Medien, Familie und Jugend (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Gerald Blaschke, Nino Ferrin, Michael Göhlich, Benjamin Jörissen, Ruprecht Mattig, Iris Nentwig-Gesemann, Sebastian Schinkel, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2007
    Darin: Tanz, Prüfung und Wettkampf. Lernkultur jugendlicher Mädchen zwischen Ent- und Reritualisierung, S. 253-287
     
  • Im Spielraum von Geschlecht und Begehren. Ethnographie der ausgehenden Kindheit. Weinheim/München: Juventa (Reihe Kindheiten) 2006
     
  • Penser les pratiques sociales comme rituels. Ethnographie et genèse de communautés (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Paris: L´Harmattan 2004
    Darin: Les jeux récréatifs de la culture enfantine performative, p. 245-295
     
  • Bildung im Ritual. Schule, Familie, Jugend, Medien (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Benjamin Jörissen, Ruprecht Mattig, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2004
    Darin: Ent/bindende Rituale. Die Konfirmation als Ereignis, S. 173-210 Einleitung: Religion, Glaube, Praxis, S. 171-172
     
  • Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven (Hrsg. mit Bettina Fritzsche, Jutta Hartmann, Andrea Schmidt). Opladen: Leske und Budrich 2001
     
  • Das Soziale als Ritual. Zur performativen Bildung von Gemeinschaften (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Opladen: Leske und Budrich 2001
    Darin: Pausenspiele als performative Kinderkultur, S. 205-248

Aufsätze:

  • Bildung in der frühen Kindheit. In: Andrea Liesner/Ingrid Lohmann (Hrsg.): Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung ujnd Erziehung. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer 2010, S. 179-191
     
  • Zusammenhänge schulischer und familaler Bildungsprozesse. Theoretische und methodologische Überlegungen. In: Hans-Rüdiger Müller/Jutta Ecarius/Heidrun Herzberg (Hrsg.): Familie, Generation und Bildung. Beiträge zur Erkundung eines informellen Lernfeldes. Opladen/Farmington Hills: Barbara Budrich2010, S. 93-108

  • Bildung als kulturelle Praxis. Ethnographische Bildungsforschung. In: Michael/Göhlich/Jörg Zirfas(Hrsg.): Der Mensch als Maß der Erziehung. Festschrift für Christoph Wulf. Beltz: Deutscher Studien Verlag: Weinheim/Basel 2009, S. 77-90

  • Die Ordnung der Familie als Präventionsressource. Informelle Entwicklungsdignostik in Vorsorge- und Schuleingangsuntersuchungen am Beispiel kindlicher Fernsehnutzung (zusammen mit Sabine Bolllig). In: Zeitschrift für Soziologie und Sozialisation und Erziehung 2/2009, S. 157-173
  • Ästhetik und Verkörperung. Zum Verhältnis von Körperbildern und Körperstile am Beginn der Adoleszenz. In: Kunst und Unterricht, H. 329-330, 2009, Themenheft "Körper", S. 41-42
     
  • Auswickeln“, entwickeln und vergleichen. Kinder unter Beobachtung. In: Kelle, Helga; Tervooren, Anja (Hrsg.): Ganz normale Kinder. Heterogenität und Standardisierung der kindlichen Entwicklung. Weinheim: Juventa 2008, S. 41-58
     
  • Machtverhältnisse unter Jungen. Mikroanalytische Untersuchungen in der Schule. In: Angela Ittel/Ludwig Stecher/Hans Merkens/Jürgen Zinnecker (Hrsg.): Jahrbuch Jugendforschung 7/2007, Schwerpunkt: Qualitative Schulforschung. S. 207-224
     
  • Sich Platz verschaffen. Körperlichkeit und Raum im Street- und Breakdance (zsm. mit Birgit Althans und Sebastian Schinkel). In: Bettina Hünersdorf/Christoph Maeder/Burkhard Müller (Hrsg.): Ethnographie und Erziehungswissenschaft. Methodologische Reflexionen und empirische Annäherungen. Weinheim/München: Juventa 2008, S. 183-193
     
  • Sozialisation und Männlichkeiten. Die allmähliche Verfertigung der Körper. In: Mechthild Bereswill/Michael Meuser/Sylka Scholz (Hrsg.): Dimensionen der Kategorie Geschlecht: Der Fall Männlichkeit. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2007, S. 84-100
     
  • Mitarbeit am Kapitel Anthropologie In: Tenorth, Heinz-Elmar/Tippelt, Rudolf (Hrsg.): Handbuch Erziehungswissenschaft. Weinheim/Basel: Beltz (im Erscheinen)
     
  • Bildung im Blick. In: Mietzner, Ulrike/Tenorth, Heinz-Elmar/Welter, Nicole: 52. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik 2007: Pädagogische Anthropologie – Mechanismus einer Praxis, S. 172-185
     
  • Zum Einüben von Geschlecht und Begehren. Plädoyer für eine rekonstruktive Sozialisationstheorie. In: Feministische Studien 25. Jg., Mai 2007, Nr. 1, S. 40-56 Jugendlich werden. Körperstile im Wandel. In: Christoph Wulf/Jörg Zirfas (Hrsg.): Performative Pädagogik. Theorien, Methoden, Perspektiven. Weinheim/Basel: Beltz 2007, S. 90-100
     
  • Menschenbilder inklusive. Zum Verhältnis von Bild, Wahrnehmung und Imagination. In: Gemeinsam leben. Zeitschrift für integrative Erziehung 14. Jg., H. 2, 2006, S. 83-92
     
  • Begehrensdynamiken in der Sozialisation. Perspektiven des Performativen (mit Bettina Fritzsche). In: Helga Bilden/Bettina Dausien (Hrsg.): Sozialisation und Geschlecht. Opladen: Barbara Budrich 2006, S. 139-161
     
  • Körper- und Menschenbilder. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft, 5/2005, S. 2-11
     
  • Geschlecht und Begehren in der ausgehenden Kindheit. Queere Perspektiven. Jutta Hartmann (Hrsg.): Grenzverwischungen. Vielfältige Lebensweisen im Gender-, Sexualitäts- und Generationendiskurs. Innsbruck: Studia 2004, S. 73-86
     
  • Begehrende Körper und verkörpertes Begehren. Interdisziplinäre Studien zu gender und Performativität (mit Constanze Bausch, Jutta Eming, Elke Koch, Doris Kolesch, Irmgard Maassen, Jenny Schrödl, Martin Stern, Volker Woltersdorff). In: Erika Fischer-Lichte/Christoph Wulf (Hrsg.): Praktiken des Performativen. Paragrana Bd. 13, H. 1, 2004, S. 291-351
     
  • „Na, und wie sie sich benehmen....“ Selbstorganisierte Initiationen in die weibliche Adoleszenz. In: Christoph Wulf/Jörg Zirfas (Hrsg.): Innovation und Ritual. Jugend, Geschlecht und Schule. Beiheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 2004, S. 129-142
     
  • Der verletzliche Körper. Überlegungen zu einer Systematik der Disability Studies. In: Anne Waldschmidt (Hrsg.): Kulturwissenschaftliche Perspektiven der Disability Studies. Kassel: bifos-Schriftenreihe 2003, S. 37-48
     
  • Disability Studies. In: Petra Lutz/Thomas Macho/Gisela Staupe/Heike Zirden (Hrsg.): Der [Im-] perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung. Köln: Böhlau 2003, S. 416-417
     
  • Phantasmen der (Un-)Verletzlichkeit. Körper und Behinderung. In: Petra Lutz/Thomas Macho/Gisela Staupe/Heike Zirden (Hrsg.): Der [Im-]perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung. Köln: Böhlau 2003, S. 280-293
     
  • Children Dealing with Racist Name Calling: Play and Performance as Politics? In: Birgitta Qvarsell/Christoph Wulf (Eds.): Culture and Education. Münster: Waxmann 2003, S. 194-203
     
  • Disability Studies, Körper und die Anziehungskraft von Diskursen. Ein Interview mit David T. Mitchell und Sharon S. Snyder. In: Die Philosophin 25, Frühjahr 2002, „Feministische Theorie, Bioethik und Biopolitik“, S. 115-124
     
  • Freak-Shows und Körperinszenierungen. Kulturelle Konstruktionen von Behinderung. In: Behindertenpädagogik 41. Jg., 2/2002, S. 173-184
     
  • Von Sonnenblumen und Kneipengängern. Repräsentationen von geistiger Behinderung in Bild und Performance. In: Forum Kritische Psychologie 44, 2002, S. 14-21
     
  • Pädagogik der Differenz oder differenzierte Pädagogik? Die Kategorie Behinderung als integraler Bestandteil von Bildung. In: Bettina Fritzsche et al. (Hrsg.): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen: Leske und Budrich 2001, S. 201-216. Wiederabdruck in: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 1/2003, „Behindert sein oder behindert werden“, S. 26-36
     
  • Körper, Geschlecht und Inszenierung. Judith Butlers Konzept der Performativität der Geschlechtsidentität. In: Christoph Wulf/Michael Göhlich/Jörg Zirfas (Hrsg.): Grundlagen des Performativen. Zum Verhältnis von Sprache, Macht und Handeln. Weinheim: Juventa 2001, S. 157-180
     
  • Medien zwischen Institution und Ritual (mit Constanze Bausch, Stephan Sting). In: Doris Schumacher-Chilla/Eckart Liebau/Christoph Wulf (Hrsg.): Anthropologie Pädagogischer Institutionen. Weinheim: Deutscher Studienverlag 2001, S. 141-156
     
  • Wer ist denn der Vater?“ Verque(e)re Gedanken zum Verhältnis von Geschlecht und Erziehung. In: Psychologie und Gesellschaftskritik, Nr. 95/96, 24. Jg., H.3/4, 2000, S. 199-210
     
  • Der ´verletzliche` Körper als Grundlage einer pädagogischen Anthropologie. In: Doris Lemmermöhle/Dietlind Fischer/Dorle Klika/Anne Schlüter (Hrsg.): Lesarten des Geschlechts. Zur De-Konstruktionsdebatte in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Opladen: Leske und Budrich 2000, S. 245-255. Wiederabdruck in: Heilpädagogik online, 1/2002, S. 28-43
     
  • Differenz anders gesehen: Studien zu Behinderung. In: Sieglind Ellger-Rüttgardt/Sigrid Dietze/Grit Wachtel (Hrsg.): Sonderpädagogik und Rehabilitation auf der Schwelle in ein neues Jahrhundert. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete. Jg. 69, 2000, H. 3, S. 316-319
     
  • „Die Beziehung zum Anderen stellt mich in Frage...“ Repräsentationen des Anderen im Spannungsfeld von Pädagogik und Kulturwissenschaft. Hrsg. von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauenstudien und Frauenforschung 1997

Rezensionen und Zeitungsartikel

  • Erziehungswissenschaftliche Kindheitsforschung. Sammelrezension. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 11 (2008) 1, Schwerpunkt "Grundschulforschung", S. 151-155
 
  • Mitchell, David T. und Sharon Snyder (Hrsg.): The Body and Physical Difference. Discourses of Disability. Ann Arbor: University of Michigan Press 1997. In: Das Argument 235, 42. Jg., H. 2, 2000. S. 294-295
     
  • Disability Studies – vom Defizit zum Kennzeichen. In: impulse. Newsletter zur Gesundheitsförderung. 2/2003, Nr. 39, S. 17
     
  • Minderheit. In: Menschen. Das Magazin 1/2003, S. 92-95
     
  • Disability Studies in Deutschland: Kritik an Normalität. In: Das Parlament. 52. Jg., Nr. 29-30, 22./29. Juli 2002, S. 5
     
  • Den Diskurs anreizen. Erst eine kulturhistorisch inspirierte Forschung könnte die Komplexität des Phänomens Behinderung erfassen. In: Der Tagesspiegel 10.3.2002, Sonderbeilage „Der (im-)perfekte Mensch“

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Di, 06.03.12, 11.00-13.30 Uhr

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